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Schüßler Salze in der Spätschwangerschaft: Sanfte Hilfe bei typischen Beschwerden

Wie Schüßler Salze Beschwerden in den letzten Schwangerschaftswochen natürlich begleiten können

Die letzten Wochen der Schwangerschaft sind für viele Frauen eine ganz besondere Zeit. Der Bauch wächst noch einmal deutlich, das Gewicht verändert sich, und der Körper bereitet sich intensiv auf die Geburt vor. Viele werdende Mütter setzen in dieser Phase gezielt auf Schüßler Salze in der Spätschwangerschaft (fett), um typische Begleiterscheinungen sanft zu begleiten.

Zu den häufigsten Beschwerden der Spätschwangerschaft gehören:

  • Rückenschmerzen
  • Wassereinlagerungen
  • Schlafstörungen
  • Symphysenschmerzen (Schambeinfuge)
  • Wadenkrämpfe
  • Ischiasbeschwerden

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie Schüßler Salze in dieser sensiblen Zeit unterstützend eingesetzt werden können. Wichtig (fett): Sie ersetzen keine Betreuung durch Ärztin/Arzt und Hebamme, können den Organismus jedoch begleiten und das Wohlbefinden vieler Frauen positiv beeinflussen.

Gerade in der Spätschwangerschaft lohnt sich oft ein ganzheitlicher Blick auf Mineralstoffhaushalt, Bindegewebe, Muskulatur, Durchblutung und Lymphfluss.

Warum treten Beschwerden in der Spätschwangerschaft so häufig auf?

Der Körper verändert sich in den letzten Schwangerschaftswochen enorm. Das zunehmende Gewicht des Babys belastet Rücken, Becken und Gelenke. Gleichzeitig lockern Schwangerschaftshormone das Gewebe, damit sich der Körper auf die Geburt vorbereiten kann.

Diese natürliche Anpassung kann folgende Beschwerden mit sich bringen:

  • Schmerzen, Instabilität oder Verspannungen durch gelockertes Gewebe
  • Vermehrte Flüssigkeitseinlagerung, die das Herz-Kreislauf-System fordert
  • Eingeengte Nerven durch Schwellungen
    Eine empfindlicher reagierende Muskulatur bei Belastung oder Mineralstoffmangel

Viele Frauen fühlen sich dadurch körperlich erschöpft, unbeweglicher oder schlafen schlechter. Genau hier können ausgewählte Schüßler Salze unterstützend eingesetzt werden.

Symphysenschmerzen und Bänderschmerzen in der Schwangerschaft natürlich begleiten

Beckenbeschwerden gehören zu den häufigsten Problemen der Spätschwangerschaft. Typisch sind Schmerzen im Schambeinbereich, ein Ziehen in der Leiste oder Beschwerden beim Gehen, Drehen im Bett oder Treppensteigen. Auch die Mutterbänder können stark spürbar werden.

Folgende Schüßler Salze haben sich in der Praxis bewährt:

Nr. 1 Calcium fluoratum D12– wird traditionell zur Unterstützung von Bindegewebe, Bändern und Elastizität eingesetzt. Bekannt ist das Prinzip: „Macht hart, was zu weich ist, macht weich, was zu hart ist.“ Vom Becken bis zu den Füßen braucht der Körper jetzt deutlich mehr Halt.

Nr. 11 Silicea D12 – wird traditionell zur Stärkung des Bindegewebes eingesetzt. Nr. 1 Calcium fluoratum D12 und Nr. 11 Silicea D12 verordne ich in der Schwangerschaft regelmäßig. Viele Frauen empfinden zusätzlich die äußerliche Anwendung als angenehm.

Nr. 8 Natrium chloratum D6 – wird häufig ergänzend eingesetzt, wenn zusätzlich Flüssigkeitseinlagerungen oder Spannungsgefühle bestehen. Der Mineralstoff spielt traditionell eine Rolle für den Wasserhaushalt sowie für Gelenke, Knorpel und Bandscheiben.

Gerade bei Spannungsgefühlen im Beckenbereich wird die Kombination aus Nr. 1 Calcium fluoratum Creme und Nr. 11 Silicea Creme in der Praxis häufig genutzt. Die Cremes können sanft im Bereich von Rücken, Becken oder Leisten einmassiert werden.

Karpaltunnel und Ödeme in der Schwangerschaft

Viele Schwangere bemerken in den letzten Wochen plötzlich eingeschlafene Hände, Kribbeln in den Fingern oder nächtliche Schmerzen in den Handgelenken. Ursache ist häufig ein schwangerschaftsbedingtes Ödem (Schwellung), das Druck auf Nerven im Karpaltunnel ausübt. Auch Wassereinlagerungen in Beinen, Füßen oder Händen treten jetzt häufig auf.

Traditionell werden hier vor allem folgende Salze eingesetzt:

Nr. 8 Natrium chloratum D6: Unterstützung des Wasserhaushalts bei Stauungsgefühl und Spannung
Nr. 10 Natrium sulfuricum D6: Traditionell zur Unterstützung der Ausscheidung über die Nieren

Viele Frauen berichten, dass sie sich mit ausreichender Trinkmenge, Bewegung und einer zusätzlichen Begleitung durch Schüßler Salze insgesamt leichter fühlen.

Wichtig: Starke oder plötzlich auftretende Wassereinlagerungen sollten immer ärztlich oder durch die Hebamme abgeklärt und der Blutdruck beobachtet werden.

Rückenschmerzen in der Spätschwangerschaft

Rückenschmerzen gehören fast schon zu den klassischen Beschwerden der Spätschwangerschaft. Durch die veränderte Körperhaltung entsteht häufig eine starke Belastung für die Strukturen von Lendenwirbelsäule, Becken und Nacken.

Besonders bewährt haben sich:

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6 – wird zur Unterstützung von Knochen, Muskulatur und Regeneration eingesetzt. Es spielt eine Rolle bei der Energiegewinnung und Muskelentspannung; ein Mangel kann sich beispielsweise in anhaltenden Krämpfen zeigen.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 – ein Hauptmittel bei Schmerzen und für die Durchblutung. Der Körper braucht jetzt viel Eisen und Sauerstoff; das Salz unterstützt traditionell die Eisenaufnahme und damit den Sauerstofftransport zur Muskulatur.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6 – eines der bekanntesten Schüßler Salze bei Verspannungen und krampfartigen Beschwerden. Es wirkt traditionell entlastend auf Muskulatur und Nervensystem. Viele Schwangere empfinden besonders die sogenannte „Heiße 7“ am Abend als angenehm.

Auch äußerlich kann eine Kombination hilfreich sein:

  • Nr. 2 Calcium phosphoricum Creme
  • Nr. 7 Magnesium phosphoricum Creme

Die Cremes werden häufig im Bereich von Rücken, Schultern oder Nacken angewendet.

Kopfschmerzen durch Nackenverspannungen

Gerade durch Fehlhaltungen, schlechten Schlaf oder Muskelverspannungen entstehen in der Spätschwangerschaft häufig Spannungskopfschmerzen.

Hier werden besonders eingesetzt:

Diese beiden Salze werden traditionell zur Regulierung der Muskelspannung sowie zur Unterstützung der Regeneration und des Nervensystems eingesetzt. Viele Frauen berichten, dass diese Salze in Kombination mit Wärme und sanften Atemübungen die Beschwerden positiv begleiten können.

Wichtig: Starke oder ungewöhnliche Kopfschmerzen sollten immer medizinisch abgeklärt werden.

Ischiasbeschwerden in der Schwangerschaft

Wenn wachsendes Gewicht, Muskelspannung oder ein blockiertes Iliosakralgelenk Druck auf den Ischiasnerv ausüben, können ziehende oder stechende Schmerzen entstehen, die bis ins Bein ausstrahlen. Manche Frauen haben zusätzlich Taubheitsgefühle oder ein Gefühl von Instabilität.

Traditionell werden folgende Salze eingesetzt:

Neben den bereits erwähnten Salzen Silicea, Ferrum phosphoricum und Magnesium phosphoricum wird Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 ergänzend bei Übersäuerungstendenzen oder Ablagerungen eingesetzt, da eine Übersäuerung mit Schmerzen einhergehen kann.

Wadenkrämpfe – ein typisches Schwangerschaftssymptom

Nächtliche Wadenkrämpfe können sehr belastend sein und treten besonders im letzten Schwangerschaftsdrittel häufig auf.

Hier haben sich bewährt:

Nr. 2 Calcium phosphoricum D6: bei chronischen, lang anhaltenden Krämpfen; bei Erschöpfung, Anstrengung oder langem Stehen.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum D6: bei akuten, schnell vorübergehenden Krämpfen; bei Ruhelosigkeit, Anspannung oder Angst. Besonders bewährt als „Heiße 7″ vor dem Schlafengehen.

Nr. 19 Cuprum arsenicosum D6: zum Ende der Schwangerschaft, wenn Kupfer als Gegenspieler von Eisen mehr Bedeutung bekommt. Bei Mangel können Krämpfe entstehen, zum Beispiel verkrampfte Hände, Finger oder Zehen – häufig im Zusammenhang mit der „Angst vor Kontrollverlust“ vor der Geburt.

Zusätzlich hilfreich sind oft ausreichend Flüssigkeit, eine magnesiumreiche Ernährung und sanfte Dehnübungen vor dem Schlafengehen.

Einnahme und Kombination der Schüßler Salze

In der Praxis werden Schüßler Salze häufig über mehrere Wochen regelmäßig eingenommen. Viele Schwangere kombinieren zwei bis vier Salze miteinander, je nach Symptomatik – eine gleichzeitige Einnahme ist möglich.

So werden die Schüßler Salze typischerweise angewendet:

  1. Tabletten: 3–6-mal täglich 2 Tabletten pro Salz, je nach Schwere der Symptomatik. Die Tabletten können gelutscht oder in Wasser aufgelöst eingenommen werden.
  2. Globuli oder Tropfen: ca. 5 Kügelchen bzw. Tropfen pro Einnahme und pro Salz.
  3. Cremes: äußerliche Anwendung, besonders bei Rücken-, Band- oder Muskelbeschwerden.
  4. Pulver: zum Beispiel für Fußbäder – etwa mit Magnesium phosphoricum D6 zur Entspannung.

Welche Kombination individuell sinnvoll ist, hängt immer von den Beschwerden und der Gesamtsituation ab. Lassen Sie sich hierzu gerne beraten.

Weitere unterstützende Maßnahmen in der Spätschwangerschaft

Neben Schüßler Salzen spielen auch Ruhe, ausreichend Schlaf, sanfte Bewegung und Entlastung eine große Rolle. Viele Frauen profitieren zusätzlich von:

  • Wärmeanwendungen
  • Schwangerschaftsyoga
  • Ausreichender Flüssigkeitszufuhr
  • Leichten Dehnübungen
  • Regelmäßiger Bewegung
  • Physiotherapie Massagen
  • Entspannung und Pausen im Alltag

Gerade in den letzten Schwangerschaftswochen darf der Körper bewusst Unterstützung und Entlastung bekommen.

Häufige Fragen zu Schüßler Salzen in der Spätschwangerschaft

Schüßler Salze werden in der Praxis häufig unterstützend während der Schwangerschaft eingesetzt. Die individuelle Eignung sollte jedoch immer mit Hebamme, Ärztin oder Arzt abgesprochen werden.

Traditionell kommen Nr. 2 Calcium phosphoricum, Nr. 3 Ferrum phosphoricum und Nr. 7 Magnesium phosphoricum zum Einsatz – oft auch in Kombination als Creme.

In der Praxis werden sie häufig über mehrere Wochen regelmäßig eingenommen. Die Dauer richtet sich individuell nach Beschwerdebild und Empfehlung der behandelnden Fachperson.

Mehrere Salze können in der Regel gleichzeitig eingenommen werden. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente empfiehlt sich Rücksprache mit Ärztin, Arzt oder Apotheke.

Fazit: Den Körper in der Spätschwangerschaft sanft unterstützen

Die Spätschwangerschaft ist eine intensive Phase voller Veränderungen. Beschwerden wie Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen, Ischiasprobleme oder Wadenkrämpfe sind oft Ausdruck der starken Anpassungsleistung des Körpers. Der Mineralstoffbedarf kann in dieser Zeit erhöht sein, während Aufnahme und Verwertung nicht immer optimal verlaufen.

Schüßler Salze in der Spätschwangerschaft können hier eine sinnvolle, natürliche Begleitung sein – immer in enger Abstimmung mit Hebamme, Ärztin oder Arzt, besonders bei starken, plötzlich auftretenden oder unklaren Beschwerden.

Alle Schüßler Salze erhalten Sie nur in Ihrer Apotheke oder Versandapotheke 

 

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