Schüßler Salz Nr. 6 Kalium sulfuricum

Das Salz der Entschlackung und Entgiftung

Mineralisch
schwefelsaures Kalium

Vorkommen
Kalium sulfuricum befindet sich in den Oberhautzellen und Muskeln, meist zusammen mit Eisen. Bei seinem Fehlen entstehen Abstoßungen der Zellen und Haut. Es ist das Heilmittel im dritten Stadium der Entzündung, Katarrhen mit gelblich-schleimiger Absonderung.

Kalium sulfuricum  ist das Hauptmittel bei:
3. Entzündungsstadium, chronische Schleimhautentzündung, chronische Entzündungen mit gelbem Schleim, chronische Gelenkentzündung, Ekzeme, Schuppenflechte, Akne, gestörte Fettverdauung, stärkt die Leberfunktion, Kältegefühl.

Ein Kaliummangel führt zur Übersäuerung der Zelle. Kalium liebt Magnesium und Natrium.

3. Entzündungsstadium: Alle abgelagerten Stoffe müssen aus dem Körper geschaffen werden, was durch den Schwefelanteil möglich ist. Hierbei sollte es zur Entgiftung immer mit Nr. 10 zur Ausscheidung genommen werden, damit auch wirklich alles ausgeschieden werden kann.

Ablagerung von belastenden Stoffen: Die Gift- und Belastungsstoffe, die der Organismus nicht ausscheiden kann, werden Schicht für Schicht in der Zelle abgelagert, wobei die jeweils letzte Störung die oberste Schicht der Deponie bildet.

Wenn die Aufnahmekapazität erreicht ist, versucht der Körper, das Zuviel auszuscheiden. Kann ein Zuviel nicht ausgeschieden werden, deponiert der Organismus dieses nach Priorität: erst leiden Haut, Haare, Nägel, Bindegewebe (speziell Extremitäten wie Füße, Hände), wenn diese Deponien voll sind, geht es über Knochen/Bänder/Sehnen und umliegendes Gewebe letztendlich in die einzelnen Organe.

Nr. 6 spielt bei der Verarbeitung von Eiweißen eine Rolle; steigert die Leistungsfähigkeit der Leber (Entgiftung). Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte mit Nr. 6 und 10 die Leber entgiften.

Ein Völlegefühl kann auch ein Problem mit der Leber oder Bauchspeicheldrüse anzeigen.

Die oberste Schicht der Haut (Oberhaut) wird durch Nr. 1 und Nr. 6 gebildet. Nr. 6 ist außerdem für die Pigmentbildung (Bräunung) zuständig, aber auch bei Pigmentstörungen oder Altersflecken. 

Mangelzeichen
Abneigung gegen warme und heiße Getränke; verstärktes Bedürfnis nach frischer Luft (bis hin zur Angst vor Räumen mit wenig Luft), Klaustrophobie (enge Räume), bräunlich-gelber Schleim auf der Zunge oder als Ausscheidung von Schleimhäuten, häufiges Gefühl von Mattheit; Raucher

Antlitzzeichen

  • ockerfarbenes Gesicht (wie Make-up)
  • bräunlich-gelbe Färbung um die Augen
  • Neigung zu Altersflecken (bei schwererem Mangel auch verhärtete Alterswarzen)
  • nicht-entzündliche Akne und Schwangerschaftsakne

Salbe

Hautjucken, Hautschuppen, Massagemittel bei wandern­den rheumatischen Beschwerden, bei Leberbeschwerden unter dem rechten Rippenbogen (Lebergegend) einreiben.

Anwendungshinweise

Dosierung 

Zur Unterstützung körperlicher Symptome empfehlen wir die D6-Potenz. Soll Kalium sulfuricum mit anderen Schüßler-Salzen kombiniert werden, ist eine Potenz D12 sinnvoll. Unabhängig von der Potenzierung gibt man in Abstimmung mit dem Krankheitsbild bzw. dem Therapieziel fünf bis zehn Tabletten täglich, die beste Einnahmezeit dafür ist ab 17 Uhr oder früh morgens.

Kinder

Kalium sulfuricum wirkt positiv auf Kinderkrankheiten im Endstadium sind, und das Abklingen häufig durch Hautreaktionen (Schuppung bei Scharlach und Masern, aber auch nach hohem Fieber) angekündigt wird. Säuglinge und Kleinkinder erhalten bis zu zwei Tabletten am Tag, am besten zum Frühstück und zum Abendessen.

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