Schüßler Salz Nr. 12 Calcium sulfuricum D6

Das Salz der Gelenke und Ausscheidung

Mineralisch
schwefelsaures Calcium/Gips

Vorkommen
Im menschlichen Körper kommt Calcium sulfuricum in der Leber, Galle, in den Muskeln und im Knorpel vor, gespeichert wird es in den Knochen. Das Mineralsalz stärkt die Gelenke, beeinflusst die Bildung von Bindegewebe und das Wachstum neuer Zellen, wirkt im Bereich der Haut und Schleimhäute entzündungshemmend und unterstützt die Ausleitung von Eiter, wenn eine Öffnung zum Abfließen vorhanden ist.

Besteht im menschlichen Körper ein Mangel an Calciumsulfat, kommt es zu einer Verfestigung des Gewebes, zu einer reduzierten Stoffwechselaktivität und zu einer Anreicherung von Säuren und Stoffwechselschlacken. Auch die Immunzellen reduzieren sich und Krankheitserreger können sich ausbreiten. Das undurchlässig gewordene Gewebe verhindert den Abtransport von Säuren und Stoffwechselschlacken und Eiterungen können entstehen. Das biochemische Calciumsulfat soll die Durchlässigkeit des Gewebes wiederherstellen und unbrauchbare Stoffe aus dem Körper ausscheiden.

Calcium sulfuricum ist das Hauptmittel bei:
Haut- und Schleimhauteiterungen, Stirnhöhlen-, Blasen-, Nierenentzündungen, offene Beine, Dekubitus, Abszesse, Schleimhauteiterungen, chronisch-rheumatische Erkrankungen. Bei Vereiterungen braucht es einen Abfluss!

Dr. Schüßler hatte seinerzeit sehr strenge Maßstäbe angewendet und nachdem ihm bekannt wurde, dass Calcium sulfuricum „nicht in die konstante Zusammensetzung des Organismus eingeht“, entschied er sich, dieses Mineral herauszunehmen. Seine Anhänger haben nach seinem Tode und neueren Forschungserkenntnissen Calcium sulfuricum wieder in seine Heilweise aufgenommen und dann an die 12. Stelle gesetzt.

Calciumsulfat ist Bestandteil von Aminosäuren (s. Nr. 1 bzw. 2 – wichtige Eiweißbausteine) und kommt im Knorpel vor.

Nr. 12 ist für alle offenen Eiterungen zuständig. Bei Eiterherden kann eine überraschend schnelle Heilung eintreten; ansonsten dauert es etwas länger, weil Nr. 12 den Organismus tiefgreifend umstimmt. Es ist auch beim Abbau von Eiterherden zuständig, also gleich bei offenen Wunden mit einsetzen.

Es wirkt schleimlösend und wird daher bei allen Schleimhautkatarrhen eingesetzt. Es wirkt auch säuretilgend, insofern ist es das Rheuma- und Gichtmittel überhaupt.

In Verbindung mit der Nr. 5 wird es bei Schockzuständen eingesetzt, die auch schon länger her sein können. Hier kann man den Spruch nachvollziehen: „… wurde weiß wie die Wand“ oder „der Schock fuhr mir in die Knochen“. Die Körperzellen merken sich solche Erlebnisse, deshalb ergibt es Sinn, bei Trauma-Behandlung diese beiden Nrn. und vielleicht sogar die Bachblüten-Notfalltropfen noch als Kur (4 – 6 Wochen) einzusetzen.

Mangelzeichen
Chronischer Schnupfen, Stirnhöhlenprobleme, häufige Mittelohrentzün­dungen

Antlitzzeichen

  • kalkiges Gesicht, wie nach einem Schock
  • Gipsweiß um die Augen besonders ausgeprägt
  • extrem weiß ist auch die Mundgegend

Salbe

Chronisch-rheumatische Gelenkerkrankungen, alle eitrigen Entzündungen bzw. Erkrankungen (z. B. Haut, Nebenhöhlen usw.)

Anwendungshinweise

Dosierung

Calcium Sulfuricum (D6 und D12) kann bei chronischen Beschwerden über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Bei akuten Behandlungen von Eiterherden oder ähnlichem zeigt das Mittel schnell seine Wirkung. Die Schüßler Salz Nr. 12 Dosierung kann bis zu 5 Tabletten täglich bei Erwachsenen betragen, die Dosierung für Kinder richtet sich nach dem jeweiligen Alter.

Kinder

Calcium sulfuricum hat sich als hilfreich während des Zahnens erwiesen. Auch bei Milchschorf oder Ausschlägen allgemein ist eine Gabe von Nr. 12 sinnvoll. 

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