Dosierung & Einnahme

Sie können die Schüßler Salze in Form von Tabletten, Pulver, laktosefreien Globuli oder Tropfen einnehmen.

Bitte beachten Sie: Die Angaben entsprechen immer den Tabletten!

Die Umrechnung von Globuli oder Tropfen
5 Globuli  = 1 Tablette

5 Tropfen = 1 Tablette

Umrechnung für Diabetiker/innen
48 Tabletten = 1 BE

Potenzierung
Die Potenzierung ist bei Tabletten, Pulver, laktosefreien Globuli und Tropfen immer gleich.

Dosierung bei akuten Beschwerden
Alle 5–10 Minuten eine Tablette lutschen, bis eine wesentliche Besserung eintritt. Dies kann bereits nach 20 Minuten der Fall sein oder auch erst nach 2 Stunden.

Dosierung bei chronische Problemen
3 bis 4 x täglich 2 Tabletten unter der Zunge zergehen lassen

Wenn Sie die Empfehlung von 2 oder 3 verschiedenen Mineralien empfohlen bekommen haben, lutschen Sie sie im Wechsel.

Beispiel: Nrn. 3 + 5 + 7 bei Stress (Unruhe, Nervosität, Ohrgeräusche)

Sie fangen morgens mit einer Tablette Nr. 3 an, etwas später nehmen Sie die Nr. 5, dann die Nr. 7, dann wieder die Nr. 3, es folgt wieder die Nr. 5 usw. – bis Sie von jeder Tablette mindestens 2 gelutscht haben.

Vorbeugung (Prophylaxe)
Kinder 2 Tabletten täglich, Erwachsene 4 Tabletten täglich unter die Zunge legen und lutschen.

Sie trinken lieber?
10 Tabletten in einen Becher geben, diese mit heißem Wasser auflösen (evtl. kaltes Was­ser nach­gießen) und in kleinen Schlucken trinken. Vor dem Herunterschlucken eine Weile im Mund behalten.

ALLE Tabletten bzw. Nummern können in Wasser aufgelöst und getrunken werden.

Oder:
20 – 30 Tabletten in eine 1-Liter-Kanne geben und mit kaltem Wasser auf 1 Liter auffüllen. Dieses eigene Mineralwasser über den Tag verteilt trinken. Für Heißtrinker/innen: Natürlich können Sie das Mineralwasser auch heiß auffül­len, in eine Thermoskanne abfüllen und dann trinken.

„Heiße 7“
In vielen Büchern finden sich die Hinweise der „Heißen 7“. Hier geht es um die krampf­lösende Wirkung der aufgelösten Nr. 7, die bei akuten Schmerzen und Krämpfen hilfreich ist; unterstützt wird es außerdem mit heißem Wasser. Die „Heiße 7“ wird dann so oft wie möglich getrunken, bis der Schmerz erheblich gelindert, vorbei ist oder bis der Arzt ein­trifft.

Weitere Anwendungen

  • Umschläge und Wickel, Breiauflagen, Kompressen, Bäder, Salben und Cremes
    auch in Verbindung mit Bachblüten oder Edelsteinen oder
  • Aromatherapie (Achtung: hier gibt es Risiken und Nebenwirkungen!)
  • Phytotherapie (Achtung: hier gibt es Risiken und Nebenwirkungen!)
  • Homöopathie (Achtung: evtl. AMP, Erstverschlimmerungen)

Alle Schüßler Salze von 1–12 gibt es auch als Salbe mit der entsprechenden Nummer in der D4 und zwar in der Apotheke bzw. in den Internet-Apotheken.

Mineralcreme-Mischungen und Lotionen
Einige Hersteller bieten fertige Mineralcreme-Mischungen an, in denen mehrere Mineralien sinnvoll miteinander gemischt sind und dann ihre Anwendung finden.

Empfehlungen für Umschläge, Wickel usw.
Sie nehmen eine kleine Plastikschüssel, geben dort 10–15 der von Ihnen benötigten Tabletten hinein, lösen sie mit etwas heißem Wasser auf und müssen dann entweder heißes oder kaltes Wasser auffüllen: je nach Problem!

Dann tränken Sie einen Waschlappen und machen die entsprechenden Umschläge oder Wickel.

Baden
Auf eine Badewanne benötigen Sie ca. 40 Tabletten, die einfach ins laufende Wasser mit hinein gegeben werden.

Breiauflage zum Beispiel für Gesichtsmasken oder Haarpackungen:
Sie lösen ca. 10 Tabletten mit ganz wenig Wasser auf, sodass ein fertiger Brei entsteht und erweitern entweder mit Quark, Öl o. ä. für eine entsprechende Maske oder Packung.

Wichtiger Hinweis:

Alle Ratschläge und Hinweise auf diesen Seiten sind von den Autorinnen sorgfältig geprüft und erprobt worden. Eine Garantie wird dennoch nicht über­nommen. Eine Haftung der Autorinnen für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist daher ausgeschlossen.

Die hier beschriebenen Methoden und Empfeh­lungen können bei ernsthaften gesundheitlichen Problemen eine Behandlung durch Ärzt/innen oder Heilpraktiker/innen nicht ersetzen. Bitte suchen Sie bei unklaren Befindlichkeitsstörungen deshalb umgehend Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Heilpraktiker/in auf.

Es wird hier keine Anweisung zur Behandlung von Krankheiten gegeben oder eine Diagnose erstellt bzw. medizinische Inhalte vorgegeben; sinnvollerweise werden aber biologische bzw. anatomische Grundsätze zum besseren Verständnis erklärt, wie sie auch in einem entsprechenden Lexikon zu finden sind.

Bitte beachten Sie unbedingt Ihre eigenen Grenzen der Selbstbehandlung!