Schuessler Salze Wundheilung

Schüßler Salze für Wundheilung

Kleine Wunden gehören zu einem Menschenleben dazu. Ob durch Schürfung oder Schnitte, ein kleines Trauma ist es jedes Mal. Das gilt noch mehr für große Verletzungen und nach einer Operation. Schüßler Salze können hier gute Dienste leisten. Sie beschleunigen die Wundheilung und vermindern Risiken wie etwa Infektionen und Entzündungen.

Wundheilung symptomgetreu unterstützen

Größere Verletzungen sollten immer ärztlich versorgt werden. Bei kleineren Wunden kann man selber eine gute Grundversorgung machen durch Desinfektion und geeignete Wundabdeckung. Infolge sollte man die Wundheilung beobachten und auf mögliche Problemsymptome achten:

  • Rötungen
  • Schmerzen, auch ohne Berührung
  • Schwellungen
  • Eiterbildung
  • körperliche Schwäche
  • Fieberschübe (“Wundfieber”)

Vor allem die letzten drei Symptome können auf Probleme bei der Wundheilung hindeuten und sind bei großen und tiefen Verletzungen keine Seltenheit.

Begleitend können Schüßler Salze bei allen kleinen Verletzungen des Alltags angewendet werden. Sie können auch bei ärztlich versorgten großen Verletzungen oder nach Operationen zur guten Wundheilung beitragen. Bei der Auswahl der passenden Salze ist auf die jeweils aktuelle Symptomatik und auf weitere Modalitäten zu achten. Ebenso gib es verschiedene Phasen, in denen unterschiedliche Schüßler Salze die Wundheilung unterstützen.

Behandlung von Wunden mit Schüßler Salzen

Zur Unterstützung der Wundheilung kommen Schüßler Salze als Tabletten und als Salben zum Einsatz. Tabletten sind am Anfang wichtig, wenn eine Wunde abgedeckt bleiben sollte, damit sie sich schließt. Wenn dies geschehen ist, kann eine solche Stelle auch mit der entsprechenden Schüßler-Salbe behandelt werden.

Das passende Salz oder mehrere Salze können wie üblich an Symptomen orientiert ausgewählt werden. Dr. Schüßler hat bei der Wundbehandlung jedoch auch eine pragmatische Einteilung der Wundheilung in drei Phasen vorgenommen. Er empfahl grundsätzlich dafür drei Salze, die auch “Entzündungssalze” genannt werden und in keiner biochemischen Hausapotheke fehlen sollten:

Phase 1: Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12,

Phase 2: Nr. 4 Kalium chloratum D6

Phase 3: Nr. 6 Kalium sulfuricum D6

Phase 1 einer Wundheilung ist die Reinigungsphase, in die Blutstillung und mögliche Entzündungen fallen, sie dauert bis zu 4 Tage.

Phase 2 ist die Proliferations- und Granulationsphase, hier erfolgt die Wundschließung.

Phase 3 ist die Phase der Gewebeneubildung und Epithelisierung.

Praktiker empfehlen, in den ersten beiden Phasen die Salze Nr. 3 und Nr. 4 abwechselnd anzuwenden, da beide Phasen ineinander übergehen. Die zusätzliche Behandlung mit der Schüssler Salz Salbe Nr. 6 fällt vor allem in Phase 3. Hier beginnt auch die Narbenpflege, die ein eigenes Kapitel darstellt.

Folgende Salze bieten sich ergänzend und symptomorientiert zur Gabe an:

Nr. 1 Calcium fluoratum D12: Als Salbe eingesetzt hält Nr. 1 die Wundränder geschmeidig und festigt zugleich das neue Gewebe.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12: Nr. 3 ist das Erste-Hilfe-Mittel der Wahl bei jedem akuten Krankheitszustand, so auch einer beginnenden Entzündung und ist eines der erwähnten drei Entzündungssalze.

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6: Dieses Salz wirkt als Antiseptikum, kräftigt, stärkt und wird meist als Salbe eingesetzt.

Nr. 8 Natrium chloratum D6: Nr. 8 reguliert das Feuchtigkeitsmilieu in einer Wunde und im angrenzenden Gewebe.

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6: Wird meist als Salbe angewendet und reguliert den pH-Wert in Wund- und Narbengewebe, baut dabei meist Säuren ab.

Nr. 10 Natrium sulfuricum D6: Wirkt reinigend und hilft, Giftstoffe und Stoffwechselprodukte abzutransportieren, anzuwenden als Tablette und Salbe.

Nr. 11 Silicea D12: Das Salz Nr. 11 ist der “Gewebestabilisator” und kann bei allen Verletzungen als Tablette ergänzend eingenommen werden.

Wunden, die schlecht oder zunächst gar nicht heilen (z.B. “offene Beine”) reagieren meist gut auf Salze Nr. 3 und Nr. 10. Hier muss allerdings auch nach einer entgleisten Stoffwechselsituation (z.B. Diabetes) im Körper gesucht werden, die ein Symptom nicht heilender Wunden verursacht und reguliert werden muss.

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Bildnachweis: Vintage photo created by tirachard – www.freepik.com

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