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Schüßler Salze bei Muskelschmerzen

Was wären wir ohne Muskeln? Ziemlich statisch und letztlich nicht lebensfähig. Das ist uns nicht bewusst, bis unsere Muskeln schmerzen. Schüßler Salzer vermögen Muskelschmerzen zu lindern. Dass mehrere Salze dabei hilfreich sein können, ist verschiedenen Ursachen für Muskelschmerzen geschuldet. Diese Ursachen herauszufinden ist für die Gabe von Schüßler Salzen daher notwendig.

Muskeln – ein anatomisches Wunderwerk

Viele Funktionen kommen zusammen, damit wir per Muskelkraft uns bewegen können: Sowohl elektrophysikalische als auch biochemische Prozesse setzen uns in die Lage, etwa Arme und Beine koordiniert zu bewegen. Doch viele Muskeln funktionieren auch ohne unser bewusstes Zutun: Sie werden über das vegetative gesteuert wie etwa der Herzmuskel oder auch die Atemmuskulatur, wenn wir schlafen. Es leuchtet ein, dass sich geistige und psychische Prozesse auf die Muskelfunktionen auswirken. Ein Klassiker sind resultierende schmerzhafte Verspannungen. Auch Kinder können in Wachstumsphasen Muskelschmerzen haben.

Mikroverletzungen mit schmerzhaften Folgen

Doch auch wer Sport treibt, der kennt gelegentliche Muskelschmerzen. Vielleicht hat man es übertrieben oder sonst wenig trainierte Muskeln belastet: Dabei kommt es zu kleinen Überdehnungen bis zu Rissen in der Mikrostruktur der Muskelfilamente. Auch der schmerzhafte Muskelkater am nächsten Tag rührt daher. Somit gehören diese Beschwerden ebenso zu den Verletzungen wie Muskelschmerz nach Prellungen. Der “blaue Fleck” zeigt, dass auch hier Blut geflossen ist, aber eben nach innen. Schüßler Salze gehören daher in die kleine Haus- und Reiseapotheke jedes Sportlers bzw. gelegentlich Trainierenden.

Auch Muskeln können erkranken

Im Zusammenhang mit Muskelschmerzen sei an die Fibromyalgie gedacht. Diese noch immer rätselhafte Erkrankung führt zu schubartigen Schmerzen, vor allem auch in den Muskelfasern. In westlichen Nationen leiden bis zu 2 Prozent an dieser kaum heilbaren Krankheit. Frauen sind doppelt so häufig betroffen wie Männer. Man vermutet daher, dass das Östrogen ein Faktor bei der Entstehung sein könnte. Schüßler Salze vermögen hier Schmerzen zu lindern und auch resultierende Verspannungen zu lösen.

Schüßler Salze bei Muskelschmerzen

Je nach Symptomlage und Ursache können Schüßler Salze bei Muskelschmerzen als Tabletten in üblicher Dosierung eingesetzt werden. Gerade bei der Muskulatur bietet sich auch der äußerliche Einsatz als Salbe an.

Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12: Dieses Salz ist angezeigt, wenn Muskelschmerzen während Bewegung auftraten und sich dann verschlimmern.

Nr. 4 Kalium chloratum D6: Dieses Salz kann im Anschluss an eine Gabe von Nr. 3 gegeben werden.

Nr. 5 Kalium phosphoricum D6: Nr. 5 ist das Salz bei Schmerzen durch Anstrengung und Belastung. Schmerzen nehmen zu, wenn man etwas länger saß. Besserung tritt ein bei mäßiger Bewegung (“eine Verletzung rauslaufen”).

Nr. 6 Kalium sulfuricum D6: Wenn Schmerzen sich abends und in warmen Räumen verschlechtern, ist Nr. 6 auch in Verbindung mit einem Salz oder mehreren geeignet.

Nr. 7 Magnesium phosphoricum: Die Nr. 7 ist gerade als “Heiße Sieben” das zentrale Mittel gegen Schmerz, Verspannung und Muskelschmerz, besonders vor dem Schlafen. Dann wird Schmerz als besonders lästig empfunden, besonders von Kindern in schmerzhaften Wachstumsphasen.

Die Kombination aus Nr. 5 und Nr. 7 hat sich gegen die Schmerzen einer Fibromyalgie bewährt.

Nr. 9 Natrium phosphoricum D6: Dieses Salz ist angezeigt bei rheumatisch bedingten Muskelschmerzen, auch bei Fibromyalgie.

Nr. 13 Kalium arsenicosum D6: Die Nr. 13 sollte gewählt werden, wenn zu Muskelschmerzen auch Muskelzucken und -krämpfe hinzukommen.

Nr. 17 Manganum sulfuricum D6: Dieses Salz ist neben der Nr. 7 das Kindermittel bei muskulären und sonstigen Wachstumsschmerzen.

Nr. 22 Calcium carbonicum D6: Dieses Salz kann genommen werden bei nicht spezifischen Muskelschmerzen und -krämpfen und wenn andere Salze nicht helfen.

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