Schuessler Salze bei hashimoto

Schüßler Salze bei Hashimoto

Hashimoto erfolgreich mit Schüßler Salzen behandeln

Die Schüßler Salze stärken Ihr Immunsystem, können seelische Symptome lindern und auch die Heilung von Krankheiten unterstützen, die einen exotischen Namen wie Hashimoto haben. Auch bei dieser Schilddrüsenerkrankung helfen Schüßler Salze. Und selten ist Hashimoto schon gar nicht.

Was steckt hinter der Diagnose Hashimoto?

Hashimoto-Thyroiditis ist, wie der Zusatz mit der Endung -itis zeigt, eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Bei schwerem Verlauf kommt es zu einer Schilddrüsen-Unterfunktion. Diese muss dann durch äußere Zugabe von Hormonen kompensiert werden. Der Arzt, nach dem die Krankheit benannt ist, war Hakaru Hashimoto (1881-1934), der 1912 erstmals diese Schilddrüsenerkrankung beschrieb. Sie wird heute als Autoimmunerkrankung angesehen.

Was versteht man darunter?

Ursache der degenerativen Veränderung der Schilddrüse sind die Angriffe des eigenen Immunsystems. Dieses erkennt die Schilddrüse nicht vollständig als körpereigene Struktur. Die Erkrankung verläuft sehr unterschiedlich und gilt als nicht heilbar. Durch die Zuführung der Schilddrüsenhormone in Tablettenform kann man mit Hashimoto recht gut leben.

Wichtig ist, die nicht sehr spezifischen Symptome der Frühphase der Erkrankung zu erkennen:

  • Nervosität, gereizt
  • Fingerzittern
  • Schlafstörungen
  • starkes Schwitzen
  • Herzrasen und -klopfen
  • warme feuchte Haut
  • gelegentlich Heißhunger
  • vermehrt Durstgefühl
  • Gewichtsverlust bei gleichem Essverhalten
  • veränderter Monatszyklus bei Frauen
  • eventuell Ausbleiben der Menstruation

Da Hashimoto oft erst sehr spät erkannt wird, haben die Aussagen zur Verbreitung mit 2-10 Prozent der Bevölkerung eine große Streuung. Sicher ist aber, dass Frauen 10-mal häufiger erkranken als Männer.

Körper ausbalancieren mit Schüßler Salzen bei Hashimoto

Bekanntlich geht die Schulmedizin in Diagnose und Behandlung oft andere Wege als die Homöopathie. Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler lebte von 1821 bis 1898 und machte die Homöopathie auch für Laien leichter handhabbar. Er erkannte in allen Krankheiten einen Mangel von 12 Basissalzen, die später auf 27 erweitert wurden und bis heute seinen Namen tragen. Diese werden in homöopathischer Verdünnung und Aufarbeitung in D6 bis D12 Potenzen verwendet. Das heißt, diese entsprechenden Salze werden nicht als Ersatz zugefügt. Die besondere Aufbereitung stimuliert den Körper, und bei Hashimoto die in der Frühphase der Krankheit noch funktionstüchtige Schilddrüse. Die durch Nahrung aufgenommenen Salze werden wieder verbessert in den Blut- und Zellstoffwechsel aufgenommen. Es kann zu Verbesserung der Symptomatik und auch zum Rückgang der Krankheit kommen.

Daher ist, wie bei fast allen Krankheiten, auch bei Schilddrüsenerkrankungen ein Umstellen der Lebensgewohnheiten ergänzend hilfreich. Eine ausgewogene Ernährung, Erreichen eines Idealgewichtes und genug Bewegung an der frischen Luft sind immer hilfreich und nie schädlich.

Wer seine Autoimmunerkrankung als Seelenbild verstehen möchte, der kann sich folgende Fragen stellen:

  • Wo arbeite ich nicht für mich, sondern gegen mich?
  • Erkenne ich mich an mit all meinen Stärken und Schwächen?
  • Erlaube ich anderen, mich zu entwerten? Wann, wem und warum?

Als Muster für alle Autoimmunkrankheiten ist erkennbar, dass da ein Körper Krieg gegen sich selber führt. Die Einnahme der Schüßler Salze helfen auch, Körper und Seele wieder mehr zu verbinden und Einsichten in eigenes Verhalten zu fördern.


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Schüßler Salze bei Hashimoto

Grundsätzlich ist die Methodik der Schüßler Salze eine auch für medizinische Laien durchführbare Methodik. Sie erfordert, sich mit den 27 “Bildern” der 27 Schüßler Salze und mit sich selbst auseinander zu setzen. Lektüre dazu ist hilfreich. Es sollte den mit Schüßler Salzen Unerfahrenen auch nicht wundern, dass für eine Krankheit wie Hashimoto verschiedene Salze empfohlen werden. Ebenso kann ein Schüßler Salz für sehr unterschiedliche Symptome richtig sein. Schüßler Salze können, im Gegensatz zur Auffassung der klassischen Homöopathie, auch kombiniert werden.

Ein homöopathischer Grundsatz ist, dass nicht Krankheiten, sondern Menschen behandelt werden. Ihre eventuell diagnostizierte Hashimoto-Erkrankung ist individuell und unterscheidet sich in Details von jeder anderen Hashimoto Erkrankung.

Auch wir Menschen unterscheiden uns voneinander, vor allem, wenn wir gesund sind.

Eine empfohlene Basiskur bei Hashimoto ist die folgende:

  • Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12
  • Nr. 6 Kalium sulfuricum D6
  • Nr. 11 Silicea D12
  • Nr. 12 Calcium sulfuricum D6

Über drei Wochen nehmen Sie über einen Tag verteilt je fünf Tabletten und lassen sie im Mund zergehen.

Ein weiteres und besonderes Schüßler Salz bei Schilddrüsenerkrankungen ist Nr. 24 Arsenum jodatum.

In besonders akuten Krankheitsstadien, die Ihnen auch Ängste bereiten, nehmen Sie hiervon 10 Tabletten und lösen diese in warmen, aber nicht kochenden Wasser auf.

Schüßler Salz Nr. 15 Kalium jodatum reguliert die Jodaufnahme und kann, wenn auch andere Symptome dem des Bildes für Nr. 15 entsprechen, ergänzend eingenommen werden.

Bildnachweis: People photo created by freepik – www.freepik.com

2 Kommentare zu „Schüßler Salze bei Hashimoto“

  1. Hallo, ich habe hashimoto und trigeminusneuralgie. In dem GU quickfinder Buch ist kalium jodatum (und heisse 7) als bestes Mittel für trigeminusneuralgie angegeben. Schadet das Jod wirklich meiner Schilddrüse nicht? Herzliche Grüße

    1. Schüßler Salze Service

      Vielen Dank für Ihre Frage!
      Das Schüßler-Salz Nr. 15 enthält das namensgebende Salz Kalium jodatum nur in homöopathischer Dosierung, weshalb es in der Wirkung nicht mit dem grobstofflichen Jod vergleichbar ist. Kalium jodatum ist das wichtigste „Schilddrüsenmittel“ in der Biochemie. Es wirkt regulierend auf die Schilddrüse (egal, ob Über- oder Unterfunktion) und den Blutdruck und wirkt sich entzündungshemmend und schmerzstillend auf Muskulatur, Bänder, Sehnen und Gelenke aus. Die feinstofflichen Schüßler Salze geben Ihren Zellen hilfreiche Impulse zur Selbstregulierung und beheben damit keinen (Jod-)Mangel per se.
      Alles Gute für Sie!

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